DIE HIGHLIGHTS DER IAA 2017, TEIL 2: WELTREKORDLER, KURVENHELD UND SAV STATT SUV

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    Hier kommt Teil 2 unseres IAA-Rundganges. Für alle, die nicht dort waren und trotzdem auf dem Laufenden bleiben möchten. Und sich vielleicht schon mal ihr nächstes Auto aussuchen wollen. Einige der spannenden Neuheiten stehen nämlich demnächst bereits bei den Händlern in der Region.

    Viel Spaß beim Stöbern!

    Weltrekord!

    Mit 0-400-0 km/h in 42 Sekunden stellt der BUGATTI Chiron einen neuen Weltrekord auf. Mit seinen 1.500 PS beschleunigte der Supersportwagen aus dem Elsass aus dem Stand auf 400 km/h und bremste dann zum völligen Stillstand in nur 42 Sekunden (41,96). Dies ist die weltweit schnellste Zeit, die jemals von einem Serienfahrzeug für dieses Fahrmanöver erreicht und offiziell gemessen wurde. Am Steuer: Ex-Formel1-Rennfahrer Juan Pablo Montoya.

    Schnell sein

    Jetzt aber schnell: Kurz vor Start der Serienproduktion im Dezember feierte der Toyota Yaris GRMN auf der IAA seine Deutschland-Premiere. Die Sportversion des beliebten Kleinwagens wartet mit einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Motor mit Kompressor und variabler Ventilsteuerung VVT-i auf, der eine Leistung von 212 PS produziert und ein maximales Drehmoment von 249 Nm entwickelt. Der Yaris GRMN ist europaweit auf 400 Einheiten limitiert. Wer einen haben will, sollte ebenfalls schnell sein: Innerhalb von nur 48 Stunden waren in Deutschland 90 Reservierungen für diesen Kraftprotz eingegangen.

    Farbenfroh und frisch

    Farbenfroh und frisch: so stand der nagelneue Ciroen C3 Aircross gleich in mehrfacher Ausführung auf der IAA. Mit dem Kompakt-SUV der neuesten Generation startet die Marke mit dem Doppelwinkel ihre SUV-Offensive in Deutschland. Mit seiner erhöhten Karosserie, der hohen Sitzposition, schützenden Elementen vorne und hinten, großen Rädern und markanten Kotflügelverbreiterungen besitzt das neue Modell sämtliche Attribute eines SUV. Ein umfangreiches Personalisierungsangebot bestehend aus 85 Außenvarianten − darunter drei Dachfarben und drei Style-Pakete − sowie fünf Innenraumambiente sollen aus jedem Citroën C3 Aircross ein Unikat machen. Für ein unvergleichliches Fahrerlebnis sollen unter anderem die breiten Sitze, der großzügige Innenraum (Kopffreiheit „Best in Class“ und herausragende Beinfreiheit) sowie ein Panorama-Schiebedach sorgen, das den Innenraum mit Licht durchflutet.

    Das größte Kofferraumvolumen im Segment (410 bis 520 Liter), ein vernetzter 7-Zoll-Touchscreen und vier Konnektivitätslösungen − darunter eine kabellose Smartphone-Ladestation, Mirror Screen und CITROËN Connect Nav − erleichtern zusätzlich den Alltag. Zahlreiche intelligente Assistenzsysteme wie Head-up-Display, Aktiver Notbremsassistent (Active-Safety-Brake), Fernlichtassistent, Geschwindigkeitsregler und -begrenzer, AFIL-Spurassistent und Toter-Winkel-Assistent gehören – teils optional – zur Ausstattung des neuen Kompakt-SUV.

    Als Basisversion wird der PureTech 82 mit 82 PS mit manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe angeboten. Als leistungsstärkere Variante ist der PureTech 110 Stop&Start mit 110 PS wahlweise mit Fünfgang-Schaltgetriebe oder Sechsgang-Automatikgetriebe EAT6 erhältlich.Bei den BlueHDi-Dieselmotoren stehen der BlueHDi 120 Stop&Start mit 120 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe sowie der BlueHDi 100 Stop&Start mit 99 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe zur Verfügung.

    Die Preise für den Citroën C3 Aircross beginnen bei 15.290 Euro, die Markteinführung erfolgt am 11. November.

    Kurvenheld

    Weltpremiere: Suzuki präsentierte auf der IAA den neuen Swift Sport. Der sportliche Kleinwagen wird mit einem 140 PS starken 1,4-Liter BOOSTERJET-Turbomotor und einem 6-Gang-Schaltgetriebe auf den Markt kommen, im Frühjahr 2018. Aufgebaut ist der Swift Sport auf der neuen Plattform „HEARTECT“, die durch ein geringeres Gewicht und höhere Steifigkeit optimierte Fahrleistungen ermöglichen soll.

    Außerdem legten die Suzuki Ingenieure größten Wert auf ein besonders sportliches Design: Seitenschweller in Carbon-Optik, Sportsitze, 17-Zoll-Alufelgen, ein sportlicher Frontgrill sowie rote Elemente im Innenraum unterstreichen den dynamischen Look des kompakten Kurvenhelden.

    SAV statt SUV

    BMW nennt seinen X3 nicht SUV (Sports Utility Vehicle) sondern SAV (Sports Activity Vehicle). Äußerlich mit einer nochmals markanteren dynamischen Formensprache versehen, soll die auf der IAA gezeugte 3. Generation des X3 robuste Offroad-Optik mit einem sportlichen Auftritt kombinieren. Das Komfortniveau lässt sich durch eine Vielzahl neuer Ausstattungsoptionen wie eine 3-Zonen-Klimaautomatik, das Ambient Air Paket, die aktive Sitzbelüftung und das Panorama-Glasdach weiter steigern. Und für das „A“ in SAV sorgen gleichermaßen leistungsstarken wie effizienten Antriebe – drei Benziner (184, 252 und 360 PS) sowie zwei Diesel (190 und 265 PS).

    Vorgeschmack

    Beim Blick auf das BMW Concept 8 Series erhielten die Besucher der IAA einen Vorgeschmack auf eine im Jahr 2018 folgende Modellneuheit der Marke: das BMW 8er Coupé. Die Studie verkörpert Dynamik, Luxus und Exklusivität – und sorgt für einen extremen „haben-wollen“-Effekt!

    Simply Clever

    Nach dem Kodiaq folgt jetzt der Karoq: Skoda feierte auf der IAA die Messepremiere seines kompakten SUV, das die Ähnlichkeit zum großen Bruder nicht verleugnen will. Klar: Sein dynamisches Design mit zahlreichen kristallinen Elementen zeigt eben die aktuelle SUV-Designsprache der Marke. Der lange Radstand (2.638 mm) soll auch hier viel Platz für Passagiere und Gepäck garantieren. Bei fest stehender hinterer Rückbank fasst der Kofferraum 521 Liter – damit hat der Karoq den größten Kofferraum seiner Klasse. Die optionale VarioFlex-Rückbank macht den Stauraum variabel – er fasst dann zwischen 479 und 588 Liter. Das VarioFlex-System besteht aus drei separaten Rücksitzen, die einzeln verstellt und komplett ausgebaut werden können. So wird das kompakte SUV mit einem maximalen Ladevolumen von 1.810 Litern sogar zum Kleintransporter. Außerdem finden sich an Bord des Karoq – Skoda-typisch – viele „Simply Clever“-Details wie die Komfortöffnung, die die Heckklappe mit einem Fußwischen unterhalb der hinteren Stoßstange öffnet.

    Der Karoq ist zugleich das digitalste Fahrzeug der Marke. Erstmals wird in einem Skoda ein individuell programmierbares, digitales Instrumentenpanel angeboten. Das Display kann personalisiert und mit dem Infotainmentsystem verknüpft werden. Alle kapazitiven Touchdisplays sind im charakteristischen Glasdesign der Marke gestaltet. Dank LTE-Modul und WLAN-Hotspot, mit dem sich jeder Mitfahrer verbinden kann, sind die Passagiere im Skoda Karoq ‚always online‘. Es stehen fünf Motorvarianten mit einer Leistungsspanne von 115 PS bis 190 PS zur Wahl – darunter zwei Benzinmotoren und drei Dieselmotoren. Beide Benzinmotoren und zwei Dieselvarianten sind neu im Programm. Mit Ausnahme des 2,0-TDI-Motors mit 190 PS sind bereits alle Motor-/Getriebevarianten in den Ausstattungslinien Ambition und Style bestellbar, zu Preisen ab 24.290 Euro. Händlerpremiere, z.B. im Autohaus Kühl, feiert der neue Karoq dann am 4. November.

    Skoda Karoq Cockpit.

    Rückkehr

    Der Audi RS4 Avant ist wieder da! Und wie: Sein V6-Biturbo leistet 450 PS, sein maximales Drehmoment von 600 Nm – 170 Nm mehr als beim Vorgängermodell – steht in einem breiten Drehzahlband von 1.900 bis 5.000 Touren bereit. Damit spurtet der Audi RS 4 in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Spitze erreicht er bei 250 km/h. Mit dem optionalen RS-Dynamikpaket steigt die Höchstgeschwindigkeit auf 280 km/h.

    Individuelles Lifestyle-SUV

    An einem Lifestyle-SUV im B-Segment kommt heute kein Autohersteller mehr vorbei. Jetzt hat auch Hyundai eins im Angebot – und was für eins: der Kona startet im Oktober zu Preisen ab 17.500 Euro. Zur Wahl stehen ein 3-Zylinder Benziner mit 120 PS sowie ein 177 PS starker Vierzylinder. 2018 folgen noch zwei Diesel und ein Elektromodell. Das progressive Design mit markanter Scheinwerferoptik, breiten Radhäusern und vielen Individualisierungsmöglichkeiten sorgt dafür, dass die Kunden auch nicht so schnell am neuen Kona vorbeikommen.

    Zusammenleben

    So sieht die Mobilität im Jahr 2030 aus. Wenn es nach Renault geht. Mit der Studie Symbioz zeigten die Franzosen ihre Vision eines autonom fahrenden, vernetzten und rein elektrischen Fahrzeugs. Symbioz ist vom Altgriechischen „sumbiosis” abgeleitet, auf Deutsch „Zusammenleben”. Die Namensgebung drückt die Erwartung von Renault aus, dass das Automobil der Zukunft in permanentem Austausch mit seinem Umfeld, der Verkehrsinfrastruktur und seinen Nutzern stehen wird.

    Boxengassentauglich

    Die Weltpremiere des MINI John Cooper Works GP Concept macht den IAA-Stand der Marke zur Boxengasse. Die Konzeptstudie signalisiert spontane Startbereitschaft, und tatsächlich bietet sie einen Vorgeschmack auf ein extrem dynamisches Serienmodell, das jederzeit seine Rennstreckentauglichkeit unter Beweis stellen kann, dank seiner Straßenzulassung aber auch im Alltagsverkehr neue Fahrspaß-Bestwerte erzielt. Kraftvolle Proportionen, eine ausdrucksstarke Farbgebung und Exterieur-Komponenten, die offensichtlich sowohl das Gewicht als auch die Aerodynamik-Eigenschaften optimieren, lassen auf herausragende Performance-Eigenschaften schließen.

    Presseshuttle mal anders: zwischen den ganzen lautlos dahingleitenden Hybrid-Mobilen gab’s auch solche Fun-Mitfahrgelegenheiten.

    Mehr 911 im SUV

    760.000 mal wurden die ersten beiden Genrationen zusammen verkauft. Auf der IAA präsentierte Porsche den Cayenne Nr. 3 – als vollständige Neuentwicklung. Leistungsstarke Turbomotoren, ein neues Achtgang-Tiptronic S-Getriebe, neue Fahrwerkssysteme und das innovative Anzeige- und Bedienkonzept des Porsche Advanced Cockpit mit umfassender Konnektivität sollen die Spreizung zwischen Sport und Komfort erweitern. Zum Start stehen zwei neu entwickelte Sechszylinder-Motoren zur Wahl: Das 340 PS starke Dreiliter-Turbo-Aggregat des Cayenne sowie der 2,9-Liter-V6-Biturbo-Motor des bis zu 265 km/h schnellen Cayenne S (440 PS). Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket ausgestattet beschleunigt der neue Cayenne S aus dem Stand in unter fünf Sekunden auf 100 km/h. Der ebenfalls erhältliche Vierliter-V8-Biturbo-Motor des Cayenne Turbo leistet 550 PS. Damit beschleunigt er in 4,1 Sekunden (3,9 Sekunden mit Sport Chrono-Paket) von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 286 km/h.

    Der neue Cayenne orientiert sich stark an der Sportwagen-Ikone 911: Das SUV ist erstmals mit Mischbereifung und Hinterachslenkung zu haben. Die Preise beginnen bei 74.828 Euro.

    Danke Audi, für den leckeren Espresso!

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