DIE HIGHLIGHTS DER IAA, TEIL 1: MERCEDES, MONSTER-SUV UND MEHR

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    IAA – wir waren da! Wir wollten „Zukunft erleben“ – so das Moto der weltgrößten Automobilmesse in diesem Jahr. Rund 1.000 Aussteller präsentieren noch bis zum kommenden Wochenende in den Frankfurter Messehallen und im Freigelände ihre Ideen zur Mobilität, von der Digitalisierung über die Elektromobilität bis hin zu neuen Mobilitätskonzepten. Neben dem ganzen Vernetzungs- und Konnektivitäts-Gedöns und dem Hype ums autonome Fahren gab es aber auch das zu sehen, was Menschen mit Benzin im Blut viel mehr interessiert – und was man auch einfach besser fotografieren kann: schnelle Sportwagen, futuristische Studien, luxuriöse Limousinen, praktische City-Cars – eben Autos aller Arten und Klassen! Und wenn Sie nicht vor Ort waren (und es bis zum kommenden Wochenende auch nicht mehr schaffen) können Sie hier – und in weiteren Posts der nächsten Tage – die Highlights der 67. IAA sehen:

    Ultimativer Luxus

    Beim Gipfeltreffen der edelsten klassischen Automobile im kalifornischen Pebble Beach war es in diesem Jahr ein Highlight: Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet, ein Elektroauto mit 750 PS Gesamtleistung aus vier kompakten Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren. Auf fast 6 Metern Länge versprüht der Zweisitzer den ultimativen Luxus: Die 24-Zoll-Leichtmetallräder mit Zentralverschluss aus Roségold, das Heck in „boat tail“-Form, die extrem lange Motorhaube und die puristisch fließenden Linien interpretieren klassische Art déco Prinzipien auf moderne, extravagante Weise neu. Auch auf der IAA einer der absoluten Hingucker!

    Hello & goodby

    „Hello Kate“ – Der smart vision EQ fortwo zeigt eine neue Vision von urbaner Mobilität und Carsharing: das Elektroauto soll völlig autonom unterwegs sein und holt seine Passagiere direkt am gewünschten Ort ab – individuelle Begrüßung inklusive. „Goodby“ sagt smart hingegen Lenkrad und Pedalen – die braucht man dann ja nicht mehr…

    Mercedes Robust

    Mercedes kann jetzt auch Pickup! Die sich mit dem Nissan Navara eine Plattform teilende X-Klasse will die typischen Eigenschaften eines Pickups mit den klassischen Stärken eines Mercedes vereinen: überzeugende Robustheit mit modernem Design, eindrucksvolle Offroad-Fähigkeit mit hoher Fahrdynamik und Sicherheit, durchdachte Funktionalität mit stilvollem Komfort. Bestellbar ist die X-Klasse bereits seit Mitte September, die Markteinführung startet im November 2017, in Deutschland zu Preisen ab 37.294 Euro. Dafür gibts ein Komfortfahrwerk aus Leiterrahmen, Mehrlenker-Hinterachse mit starrem Achsanteil, Einzelradaufhängung vorne und Schraubenfedern an beiden Achsen. Auf dieser Plattform tritt die X-Klasse mit unterschiedlichen Ausstattungslinien und Antriebsvarianten, der größten Material- und Farbvielfalt im Segment sowie einem umfangreichen Zubehörprogramm zur Individualisierung an. Denn das kann Mercedes schon lange.

     

    Rennwagen für die Straße

    Mit dem seriennahen Showcar Mercedes-AMG Project ONE feiert die Sportwagen- und Performance-Marke AMG den Höhepunkt ihres 50. Jubiläumsjahres. Das zweisitzige Supersportwagen-Showcar bringt erstmals modernste und effizienteste Formel-1-Hybrid-Technologie nahezu eins zu eins von der Rennstrecke auf die Straße. Der Performance-Hybrid leistet mehr als 1000 PS, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h. Das Showcar will überwältigende Rennstrecken-Performance und alltagstaugliche Formel-1-Hybrid-Technologie mit beispielhafter Effizienz kombinieren.

    Schöner Anblick zwischen all den elektrischsmartvernetztautonom fahrenden Autos: Mercedes SL Flügeltürer am Stand von Benz-Veredler Brabus.

    Dickes Ding

    Das dickste Ding am Brabus-Stand: BRABUS 900 „ONE OF TEN“. Mit 900 PS Spitzenleistung und 1.500 Nm Drehmoment ist er nicht weniger als der stärksten Zwölfzylinder-Geländewagen der Welt. Mit nur 3,9 Sekunden von 0 – 100 und einer elektronisch auf 270 km/h begrenzten Höchstgeschwindigkeit ist der dabei auch der schnellste V12 Off Roader auf dem Markt. Wer einen haben möchte, muss sich beeilen und braucht ein dickes Portemonnaie: wie sein Name schon sagt wird der „ONE OF TEN“ nur zehn mal verkauft, zu einem Preis von jeweils 666.000 Euro.

    Es klappt

    Bei Ferrari klappt es wieder: Auch der Nachfolger des California T hat ein Klappdach, das den 2+2-Sitzer dank ausgeklügeltem Mechanismus in Sekundenschnelle vom Coupé in ein Cabrio verwandelt. Portofino heißt das schicke Teil, bei dem nicht nur das Dach schnell ist: Der 4,59 Meter lange Ferrari wird von einem 600 PS starken 3,9-Liter-V8-Turbo angetrieben, der seine Höchstleistung bei 7500 Touren erreicht und ein Drehmoment von 750 Newtonmetern generiert. Das reicht für 320 km/h Spitzengeschwindigkeit und für 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Auch gut zu wissen: Der Normverbrauch liegt bei 10,5 Litern je 100 Kilometer.

    Sonderschau „Die wilden 70er“ vom AvD, Starsky & Hutch waren auch da.

    Retro-Charme

    Der sieht doch aus wie… der erste Civic! Honda hat auf der IAA seine E-Auto-Studie Urban EV Concept präsentiert. Während andere Hersteller ihre Elektroautos möglichst futuristisch gestalten, hat Honda ein schlichtes Design mit einer gehörigen Portion Retro-Charme gewählt. Die Studie soll einen Ausblick auf ein für 2019 geplantes Elektrofahrzeug bieten – wir meinen: bitte genau so bauen!

    Hondas Hybrid Haudegen

    Einen weiteren Ausblick in die Zukunft zeigte Honda mit dem CR-V Hybrid Prototypen. Das Fahrzeug wird der erste mit einem Hybridsystem ausgestattete SUV von Honda in Europa sein. Das i-MMD Hybridsystem steuert den Verbrauch von Kraftstoff und elektrischer Energie auf optimale Weise, sodass der Fahrer selbst keine Anpassung der drei Fahrmodi „Elektroantrieb“, „Hybridantrieb“ und „Motorantrieb“ vornehmen muss. Optisch trägt der Prototyp bereits das Gewand der nächsten europäischen Version des CR-V, die 2018 auf den Markt kommt.

    Dynamisch und magisch

    Schon bald hingegen steht der überarbeitete Honda Jazz bei den Händlern. Die auf der IAA gezeigte 2018er Version kommt mit sportlicher gestalteten Scheinwerfern und Kühlergrill daher – und dem dazu passenden neuen, dynamischen 1,5-Liter-i-VTEC-Benzinmotor mit 130 PS. Was bleibt sind die hohe Variabilität dank der beliebten „Magic Seats“ und das für diese Klasse außergewöhnliche Raumangebot mit 354 Litern Kofferraum.

    Elektro-Isabella

    Die inzwischen chinesische Firma Borgward zeigte auf der IAA sein Isabella Concept, eine viertürige und viersitzige Limousine mit coupéhafter Linienführung und spacigen Doppelschiebetüren. Die nach dem berühmtesten Borgward-Modell benannte Elektro-Studie ist fünf Meter lang, 1,92 Meter breit und 1,40 Meter hoch.

    Gewachsen

    Bühne frei für den neuen SsangYong Rexton: Die vierte Modellgeneration des SUV-Flaggschiffs feiert in Frankfurt ihre Europapremiere. Der neue Rexton ist länger und breiter, auch der nun fast 2,87 Meter lange Radstand hat gegenüber dem Vorgänger zugelegt. Das bedeutet natürlich: mehr Platz im Innenraum. Bis zu sieben Insassen können mitfahren und das Kofferraumvolumen von 820 Litern (5-Sitzer) kann durch Umklappen der Rückbank auf bis zu 1.977 Liter erweitert werden. Den Vortrieb übernimmt stets ein 2,2-Liter-Turbodieselmotor mit 181 PS. Als Alternative zum serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe ist eine von Mercedes-Benz entwickelte 7-Stufen-Automatik verfügbar, Kunden können zudem zwischen Heck- und zuschaltbarem Allradantrieb wählen. Die Preise für den ab November erhältlichen Rexton starten bei 30.990 Euro.

    Lightning McQueen war auch da! Das legendäre Rennauto aus der CARS-Filmreihe besteht aus 5.554 Spielzeugautos und wurde in 100 Stunden ausschließlich per Handarbeit erstellt.

    Danke Mercedes, für den leckeren Wein!

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