H-KENNZEICHEN FÜR MERCEDES-BENZ KLASSIKER 2019

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    1989 war ein starkes Neuheitenjahr für Mercedes-Benz. Das machen die zahlreichen Baureihen und Modelle der Stuttgarter Marke deutlich, die ab 2019 erstmals ein H-Kennzeichen erhalten können: Dazu gehören die SL der Baureihe R 129, die G-Modelle der Baureihe 463 und die modellgepflegten Limousinen der Baureihe 124 der oberen Mittelklasse. Ebenfalls neu im exklusiven Kreis der 30 Jahre alten Klassiker sind die Hochleistungslimousine Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution (W 201) und der modellgepflegte Mercedes-Benz T 1 („Bremer Transporter“) – unter anderem eine beliebte Basis für Reisemobile.

    Vor 30 Jahren hat der Mercedes-Benz SL der Baureihe R 129 Premiere.

     

    Offen für Sicherheit

    Der komplett neu entwickelte SL der Baureihe R 129 hat im März 1989 auf dem Genfer Automobil-Salon Premiere, wo er zu den wichtigsten Attraktionen zählt. Der Sportwagen setzt stilistisch und technisch Maßstäbe, insbesondere bei der passiven Sicherheit. Mit hohem Entwicklungsaufwand ist es den Ingenieuren bei Mercedes-Benz gelungen, den bei den Limousinen und Coupés erreichten vorbildlichen Sicherheitsstandard auch im neuen Roadster zu realisieren. Hier ragt aus den verschiedenen Lösungen der automatische Überrollbügel heraus, der erstmals im Automobilbau realisiert wird. Er hat die Aufgabe, im Fall eines Überschlags den Überlebensraum der Fahrgäste zu sichern.

    Mercedes-Benz 300 GE der Baureihe 463, offener Wagen.

     

    G-Modell mit permanentem Allradantrieb

    Die im September vorgestellten Geländewagen der Baureihe 463 eröffnen ein neues Kapitel in der Geschichte des G-Modells. Die umfangreichen Modellpflegemaßnahmen erfüllen die Kundenforderungen nach mehr Komfort und bereiten der heutigen G-Klasse den Weg vom nüchternen Zweckfahrzeug zum luxuriösen Freizeitautomobil bei unverändert hoher Geländetauglichkeit. Zu den technischen Änderungen gehört insbesondere der modifizierte Antriebsstrang mit nun permanentem statt wie bisher zuschaltbarem Allradantrieb. Dazu erhält die Baureihe 463 das Anti-Blockier-System (ABS) in einer abschaltbaren Ausführung. Als Karosserievarianten stehen der offene Wagen mit kurzem Radstand (nun als Cabriolet bezeichnet) sowie der Station-Wagen mit zwei Radständen zur Verfügung.

    Mercedes-Benz T-Modell der Baureihe 124.

     

    Langlimousine in der eleganten oberen Mittelklasse

    Im September 1989 präsentiert Mercedes-Benz das komplett überarbeitete Programm der Baureihe 124 der oberen Mittelklasse auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Ein Schwerpunkt ist die stilistische Überarbeitung der Karosserie und des Innenraums. Auffälligstes Erkennungsmerkmal der modellgepflegten Typen sind seitliche Flankenschutzleisten mit integrierten Längsschweller-Verkleidungen und zusätzlichen schmalen Zierleisten aus poliertem Edelstahl. Dazu kommen dezent verchromte Zierstäbe an den Türgriffen sowie geänderte Radzierblenden, bei denen der Mercedes-Stern und ein schmaler Zierring am Umfang ebenfalls verchromt sind. Als vierte Karosserie-Variante der Baureihe 124 neben Limousine, T-Modell und Coupé wird auf der IAA eine Limousine mit um 800 Millimeter verlängertem Radstand vorgestellt.

    Mercedes-Benz T 1 „Bremer Transporter“, verschiedene Aufbauten, von links: Pritschenwagen, Kastenwagen, Bus.

     

    Supersportler und Transportprofi

    Ebenfalls vor 30 Jahren haben die Hochleistungslimousine 190 E 2.5-16 Evolution I (W 201) und der modellgepflegte Transporter T 1 Premiere. Die neue Generation des „Bremer Transporters“ erlebt ihr Debüt im Januar 1989 auf dem Internationalen Nutzfahrzeug-Salon in Brüssel. Sie zeichnet sich unter anderem durch effizientere und schadstoffärmere Motoren der Familie OM 600 und eine verbesserte Aerodynamik aus.

    Hochleistungslimousine Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution (W 201).

     

    Der 190 E 2.5-16 Evolution wird auf dem Genfer Automobil-Salon 1989 vorgestellt. Sein Vierventilmotor leistet 195 PS. Die Änderungen an der Karosserie umfassen einen markanten Bugflachspoiler, einen vergrößerten Heckflügel mit Dreieckkeil sowie größer dimensionierte Radhaus-Ausschnitte mit deutlichen Kotflügelverbreiterungen. Innerhalb von drei Monaten wurden 502 in „Blauschwarz Metallic“ lackierte Exemplare gefertigt.

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