DIE HIGHLIGHTS DER IAA 2019 – TEIL 2

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    Als regionales Automagazin waren wir natürlich auf der IAA 2019. Hier kommt Teil 2 unseres Messerundgangs:

    SUV statt Coupé

    Ford Puma, da war doch was? Ja, da war in den 90er Jahren mal ein kleines Sportcoupé mit diesem Namen. Jetzt ist 2019 und der neue Puma ist – natürlich – ein SUV. Oder wie Ford schreibt: ein Crossover-Fahrzeug im SUV-Stil. Der auf dem aktuellen Fiesta basierende Puma kommt Anfang 2020 zu den Händlern, mit einem Benzinern, einem Diesel und einem modernen Hybrid-Antrieb (155 PS). Hochmodern auch die Assistenzsysteme: Dank der Cloud-basierten Funktion „Lokale Gefahrenhinweise“ macht das Auto auf bedrohliche Verkehrslagen aufmerksam, noch bevor sie der Fahrer wahrgenommen hat. Das wär doch was.

     

    Aller guten Dinge sind drei

    Eben noch auf der IAA, schon jetzt bestellbar: die dritte Generation des Ford Kuga kann zu Preisen ab 31.900 Euro geordert werden und wird dann ab Anfang 2020 ausgeliefert. An Bord mehr Platz (44 mm breiter, 89 mm länger, 20 mm mehr Radstand), moderne Technik bei den Assistenzsystemen und unter der Haube: Neben einem 1,5-Liter-EcoBoost-Benziner und einem 2,0-Liter-EcoBlue-Diesel stehen ein 2,0-Liter-EcoBlue mild-Hybrid (mHEV) mit 48-Volt-Technologie, sowie ein 2,5-Liter-Duratec-Benziner Plug-in-Hybrid (PHEV) zur Verfügung. Zu einem späteren Zeitpunkt gibt’s dann auch eine Voll-Hybrid-Version (FHEV).

     

    45 Grad

    Hyundai präsentierte mit der Studie „45“ ein komplett elektrisches Konzeptauto, das Einblicke in die künftige Designrichtung von Hyundai Elektrofahrzeugen gewährt. Und interpretiert dabei als Hommage eine Hyundai Ikone neu, das Hyundai Pony Coupé Concept von 1974. Deswegen auch „45“ (Jahre her) – und weil am Auto zahlreiche 45-Grad-Winkel zu finden sind.

     

    Schlüsselspieler

    Der Kleinstwagen i10 nimmt im Portfolio des koreanischen Automobilherstellers die Rolle eines Schlüsselspielers ein. Auf der IAA präsentierte Hyundai die dritte Generation als Weltpremiere. Neben dem dynamischeren Design will der neue i10 mit Sicherheit, Leistung (zwei Triebwerke mit 67 und 96 PS) und Konnektivität (u.a. durch Connected Car und das Telematiksystem Bluelink) punkten. Das in Europa gebaute Auto will den Ansatz unterstreichen, Mobilität bezahlbar zu machen und gleichzeitig hohe technische Standards einzuhalten. Die Preise beginnen bei 10.990 Euro – nicht schlecht für einen Schlüsselspieler.

     

    Schneller

    Gegenüber am Stand hat BMW zeitgleich den neuen 3er Touring präsentiert – und Alpina zeigt schon die veredelte Variante. Der Alpina B3 Touring mit 3,0 Liter Reihensechszylinder der neuesten Generation mit überarbeiteter Bi-Turbo Aufladung und performance-optimiertem Kühlsystem bietet 462 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h – und läßt den neuen BMW damit ganz schön alt aussehen…

     

    Ikone 2.0

    Sein Vorgänger war nicht weniger als die Ikone der waschechten Geländewagen – jetzt hat Land Rover auf der IAA den neuen Defender enthüllt. Und die komplett neuentwickelte Generation seiner 4×4-Legende dabei ganz im Sinne seines Vorgängers entwickelt: Die unverwechselbarer Silhouette sowie typische Defender Designelementen sind da, er ist dank extrem stabiler D7x-Karosseriearchitektur so robust wie er aussieht, das weltweit erste konfigurierbare Terrain Response bietet Traktion auf jedem Untergrund und 900 Kilo maximale Nutzlast, bis zu 300 Kilo statische Dachlast, 3,5 Tonnen maximale Anhängelast und 900 Millimeter Wattiefe machen den neuen Defender zum ultimativen Geländewagen für alle Zwecke. Darüberhinaus gibt’s ein aktuelles Infotainmentsystem, moderne Mild-Hybrid- oder Plug-in Hybrid-Lösungen – und der neue Defender fährt sich erstmals komfortabel und souverän auf der Straße. Klingt, als hätte auch der neue das Zeug zu Ikone. Der neue Defender 110 ist zu Preise ab 55.600,- ab sofort bestellbar und wird ab Frühjahr 2020 lieferbar sein. Der Defender 90 wird zu Preisen ab 49.700.- Euro ab Anfang 2020 bestellbar sein.

     

    Steckdosen-Opel

    Mit dem Grandland X Hybrid4 zeigte Opel den ersten Plug-in-Hybrid der Marke. Zu dessen Antriebssystem zählen ein 200 PS starker 1,6-Liter-Turbobenzin-Direkteinspritzer, eine elektrische Einheit mit zwei Elektromotoren, deren Leistung 110 PS (vorn) und 113 PS (hinten) entspricht, und eine 13,2 kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Das reicht dann sogar für bis zu 59 Kilometer rein elektrisches Fahren.

     

    Kleiner Pionier

    Der Star am IAA-Opel-Stand war zweifellos der neue, 4,06 Meter lange Opel Corsa, der in seiner sechsten Generation moderner und effizienter denn je vorfährt. Er kommt mit besonders wirtschaftlichen Benzin- und Dieselaggregaten in Leistungsstufen von 75 PS bis 130 PS. Dazu gibt es den Kleinwagen-Bestseller auch erstmals als rein batterie-elektrische Variante Corsa-e mit einem 50 kWh-Batteriepack, 100 kW/136 PS Leistung und einer Reichweite von bis zu 330 Kilometer (WLTP). Ein Pionier ist der neue Corsa auch bei Technologien und Assistenzsystemen: es gibt Features, die Kunden sonst nur aus höheren Fahrzeugklassen kennen, wie das adaptive blendfreie IntelliLux LED Matrix-Licht, der sensorgesteuerte Flankenschutz, 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera und automatischer Parkassistent und Sitze mit Massage-Funktion.

    Und noch ein Pionier hatte sich zwischen die neuen Modelle gemogelt: der 1. Opel Corsa aus dem Jahr 1982.

     

    Elektro-Gokart

    Messepremiere für den rein elektrisch angetriebenen Mini Cooper SE: Eine Lithium-Ionen-Batterie der jüngsten Generation soll eine Reichweite von 235 bis 270 Kilometer ermöglichen. Und der 184 PS starker Elektromotor beschleunigt den Elektro-Mini in nur 3,9 Sekunden auf 60 km/h, 7,3 Sekunden genügen für den Spurt auf Tempo 100. Dabei soll das spontane Ansprechverhalten, mit dem der Motor auf jede Bewegung des Fahrpedals reagiert, das markentypische Gokart-Feeling um eine zusätzliche Dimension bereichern.

     

    Aus Freude am Fahren

    Das auch ein Elektroauto die BMW-typische Freude am Fahren vermitteln kann, zeigt die Studie Vision M NEXT. Deren Power-PHEV-Antrieb erzeugt eine Systemleistung von 600 PS und ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in drei Sekunden. Dabei sorgt der auf Knopfdruck aktivierbare BOOST+ Modus durch die Mobilisierung zusätzlicher Antriebsleistung für ein besonders intensives Performance-Erlebnis. Klingt auf jeden Fall nach Freude.

     

    Agiler Allrader

    Auf der IAA des Jahres 2007 rief BMW mit der ersten öffentlichen Präsentation des BMW Concept X6 die Fahrzeuggattung Sports Activity Coupé ins Leben. Zwölf Jahre später absolviert nun die mittlerweile dritte Modellgeneration BMW X6 an gleicher Stelle ihre Weltpremiere. Und kombiniert erneut die Agilität und Vielseitigkeit eines BMW X Modells mit der ausdrucksstarken Linienführung eines Coupés der Marke. Und dass er nicht nur agil aussieht sondern auch so fährt, dafür sorgen vier zur Wahl stehende Motoren, dadrunter zwei M Modelle mit besonders kraftvollen V8-Otto- beziehungsweise Reihensechszylinder-Dieselantrieben.

     

    6. Generation

    Die Antirutsch-Schienen für den Gepäckraumboden sind neu, die separat zu öffnende Heckklappe kennen und schätzen 3er-Touring-Fahrer bereits. Auf der IAA konnte man sich erstmals von den Features der 6. Generation des beliebten Kombis ein Bild machen. Sein Kofferraumvolumen lässt sich von 500 auf bis 1.510 Liter erweitern. Für Fahrfreude und Reisekomfort sorgen das Premium-Ambiente im Interieur, die hochwertige Serienausstattung, das moderne Anzeige- und Bedienkonzept, das optional auch die Gestensteuerung sowie den BMW Intelligent Personal Assistant umfasst, und die aktuellen digitalen Services von BMW Connected und BMW Connected Drive. Und neben diversen dynamischen Antriebsvarianten wird ab Sommer 2020 auch eine Plug-in-Hybrid-Variante des BMW 3er Touring angeboten. Auch das ist neu.

     

    Von Vorne

    Jetzt also mit Frontantrieb: Mit einem frischen Design und einer grundlegend überarbeiteten Antriebstechnologie will der neue BMW 1er die Erfolgsgeschichte der Marke im Premium-Kompaktsegment fortschreiben. Die moderne BMW Frontantriebsarchitektur verhilft dem neuen BMW 1er zu einem deutlich erweiterten Platzangebot im Innenraum und soll außerdem dafür sorgen, dass er auch in der dritten Modellgeneration mit einem in seiner Fahrzeugklasse unübertroffenen Maß an Agilität und Fahrdynamik begeistert.

     

    Mein Name ist Hase

    „Hattu Möhrchen?“ Also, an irgendetwas erinnert diese Front mit Riesenniere am ansonsten sehr ansprechend athletisch gestalteten BMW Concept 4. “Mein Name ist Hase, ich weiß von nix.“

     

    Hier geht es zu Teil 1 unseres IAA 2019 Rückblicks

    Fotos: Schroedel

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