FIAT PANDA: DIE „TOLLE KISTE“ WIRD 40!

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    Wer in den 80er-Jahren schon alt genug war, um von Werbebotschaften erreicht zu werden, wird sich an die „tolle Kiste“ erinnern. So bewarb Fiat sein neues Stadtauto, den Panda. Und das mit der Kiste war gar nicht so abwegig, zeigte sich der kleine Fiat doch in einer formalen Kastigkeit.

    Fiat Panda, 1. Generation, Modell 1980 bis 1984.

    Ein multifunktionales Auto sollte der Panda bei seinem Debüt 1980 sein, einfach, intuitiv und erschwinglich. So schwärmt dann auch der heutige Fiat-Chefdesigner Klaus Busse: „Der Fiat Panda ist dazu gemacht, benutzt und gelebt zu werden, nicht nur gesehen zu werden. Er ist das typische Designobjekt, das sowohl wegen seiner Funktionalität als auch wegen seines Stils geliebt wird. Genau deshalb hat der Fiat Panda alle Herzen erobert.“

    Fiat Panda, 1. Generation, Modell 1991 bis 1994.

    Die Motoren der ersten Modelle Fiat Panda 30 und Fiat Panda 45 basierten noch auf den Triebwerken von Fiat 126 und Fiat 127. 1983 verblüffte die „tolle Kiste“ mit einem ebenso einfachen wie effizienten Vierradantrieb. 1986 erhielt der Fiat Panda die Vierzylinder-Benziner der neuen Motorenfamilie FIRE (Fully Integrated Robotized Engine). Im selben Jahr war der Fiat Panda außerdem das erste Auto im A-Segment, das auch mit Diesel-Triebwerk gebaut wurde.

    Fiat Panda der 2. Generation, hier mit Erdgasantrieb.

    2003 kam die zweite Generation des Fiat Panda auf den Markt, die noch mehr clevere Lösungen bot. Zu ihnen zählten die Turbodiesel mit Multijet-Direkteinspritzung, die Fiat 2004 präsentierte. 2006 erweiterte der Fiat Panda erneut seine Bandbreite. Auf der einen Seite stand das Topmodell mit 1,4-Liter-Turbobenziner (100 PS), das in 9,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 km/h sprinten konnte. Einen ganz anderen Ansatz verfolgten die zwei Modellvarianten mit umweltfreundlichem und außerdem besonders wirtschaftlichem, bivalentem Antrieb – mit Erdgas oder LPG.

    Cockpit des Fiat Panda City Cross.

    Mit der dritten Modellgeneration, die auf der Frankfurter Automobilausstellung 2011 vorgestellt wurde, kehrte der Fiat Panda nach Italien zurück – die Produktion wurde ins Werk Pomigliano d’Arco im Süden des Landes verlegt. In dieser 3. Generation kam Fiat mit einer Modellversion, die ausschließlich mit dem umweltfreundlichen Erdgas (CNG) fuhr.

    Fiat Panda der 3. Generation, hier als Mild-Hybrid.

    Aktuell kommt im Fiat Panda die Benzinmotoren-Familie FireFly zum Einsatz, die speziell für die kompakten Fahrzeugmodelle von FCA entwickelt wurde. Ganz neu ist die Mild-Hybrid-Technologie, kombiniert mit dem Dreizylinder-Saugmotor aus der Baureihe FireFly, der aus einem Hubraum von einem Liter 50 kW (70 PS) generiert. Der hochmoderne Benziner wird beim Anfahren elektrisch unterstützt von einem Riemen-Starter-Generator (RSG), der zusätzliche 3,6 kW zur Verfügung stellt. Die Mild-Hybrid-Technologie senkt Verbrauch und Emissionen, im typischen Stil von Fiat zu erschwinglichen Kosten. Auch irgendwie eine tolle Kiste.

    Fotos: Fiat

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